Eigentlich wäre ich im Wallis. Weil ich hiergeblieben bin, habe ich zwei Tage ohne Termine. Ich schenkte mir zwei Kreativ-Tage.

Zuerst kaufte ich Blumen, dann sammelte ich im Keller und in meinen Bänderschachteln zusammen, war mir brauchbar schien.
Eigentlich wäre ich im Wallis. Weil ich hiergeblieben bin, habe ich zwei Tage ohne Termine. Ich schenkte mir zwei Kreativ-Tage.

Zuerst kaufte ich Blumen, dann sammelte ich im Keller und in meinen Bänderschachteln zusammen, war mir brauchbar schien.
Wie man eine der grössten Dahlienschauen besucht – ohne Besucherrummel? Ganz einfach: Bei strömendem Regen. Wenn es draussen giesst, ist es besonders schön, im Gewächshaus viel Zeit mit persönlichen Gesprächen zu verbringen.

Was 2002 als übermütige Witz-Aktion von zwei jungen Männern in einem Schrebergarten begann, hat sich zu einem international beachteten Gartenprojekt gemausert und bestimmt heute das Leben des ehemals erfolgreichen Grafikers und heutigen Dahlienzüchters Stefan Seufert.
“Jeder muss wissen, worauf er bei einer Reise zu sehen hat und was seine Sache ist”, formulierte Johann Wolfgang von Goethe. Im Lauf der Zeit als Reisejournalistin wurden Gärten immer mehr mein Thema.

Also besuchte ich Goethes Garten und weitere Gärten in Weimar.
Ich mag Schweizer Nidelbeckeli und portugiesische Pasteis de Nata. Und Orangen. Also habe ich in Thüringen wild drauflos kombiniert.

Entstanden sind duftende Naschereien.
Wo sind denn bloss meine Frösche hingekommen?

Das frage ich mich immer im Herbst. Über 25 Frösche kann ich im Sommer jeweils zählen – und hören!!! Übrigens, Frösche dürfen – Hähne nicht! Frösche sind geschützte Tiere und Nachbarn können kein Veto einlegen. Hähne sind Nutztiere – und da darf gemotzt werden.
Wer zählt die Frösche auf dem Foto?
Manchmal kann man fremde Länder besuchen und muss dazu nur ins übernächste Dorf fahren. Ich war bei Nada in Wettswil und lernte kroatische Pita backen.

Pita, Burek, Börek, Savijača… oder einfach Strudel?
Woran denkt man, wenn ein Ort “Bad” vor sich herschiebt oder gar Baden heisst? Genau: An Kurschatten in Parkanlagen. Dieses “Bad” bedeutet auch Ertrag aus dem Kurbetrieb, der traditionell in Parkanlagen investiert wurde – und immer noch wird.

Im Thüringischen Bad Langensalza und in Baden bei Wien kann man in herrlichen Parkanlagen und opulenten Rosengärten lustwandeln. Beide Städte habe ich im Juni 2021 besucht, gegen Ende der Rosenblüte.
Letztes Türchen: Weihnachten!

Nun bleibt mir nur noch, allen schöne Festtage zu wünschen und für das neue Jahr Wünsche auszusprechen.
Es sind die kleinen Freuden, die Wärme und Helligkeit in diese Tage bringen. Heute ist die längste Nacht des Jahres.

Es mögen wieder Zuversicht, Leichtigkeit und Lebensfreude in die von der Pandemie geprägten Zeit kommen.
Viele Erinnerungen habe ich nicht an meine Grossmutter mütterlicherseits. Was ich aber immer noch in der Nase habe, ist der Duft von Albertli.

Meine Mutter ist bereits vor 30 Jahren gestorben, ich konnte sie nicht mehr nach dem alten Rezept fragen. Meine Grossmutter stammte aus Überlingen am Bodensee und hatte das Rezept bestimmt aus der alten Überlinger Mühle ihrer Familie mitgebrachte.
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