2. Dezember, Adventskalender 2019
In den nächsten Tagen fällt das Thermometer unter Null. Zeit, die letzten blühenden Blumen aus dem Garten ins Haus zu holen.

In den nächsten Tagen fällt das Thermometer unter Null. Zeit, die letzten blühenden Blumen aus dem Garten ins Haus zu holen.

Heute ist der Tag, an dem die ersten Türli und Päckli geöffnet werden dürfen.

November ist der Gänsemonat. Der Martinstag, der 11. November, ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, beispielsweise vom Martinsgansessen.

Der Martinstag bedeutete früher das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres. Neuer Wein konnte gekostet werden. Martini war früher der traditionelle Tag, an dem die Entrichtung des Zehnten fällig war.
Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen. Und es wurde meist an Martini reichlich gegessen, denn der darauffolgende Winter war für viele geprägt von Hunger.
Trüffel kann man nicht riechen – oder man liebt sie.
Auch in der Schweiz findet man die beliebten schwarzen Knollen.

Ohne tierische Hilfe, Hunde, Schweine oder Fliegen, findet man selbst kaum Trüffel. Es macht aber Spass, einmal mit einem professionellen Trüffelsucher unterwegs zu sein.
Es regnet den ganzen Tag. Grau in Grau. Die To-do-Liste ist ellenlang. Einige Stunden habe ich brav gearbeitet. Belohnung ist angesagt. Jetzt!

Ich habe Lust auf Süsses. Was sehr selten ist.
Meine Reise nach Schweden war so schön, dass ein Teil meiner Seele noch dort in den Wäldern und an den Seen hängt. Sehnsucht kann man zelebrieren. Ich habe mit Eva schwedisches Gebäck gemacht – so kann auch mein Magen noch etwas in Schweden hängen bleiben.

Mein Bild von Schweden ist geprägt von Bilderbüchern. Zuerst waren es die idyllischen Aquarelle von Carl Larsson, später dann Astrid Lindgren mit Michel und Pippi und Sven Nordqvist mit Findus und Mama Muh.
Zu meinen Träumen von Schweden gehörten rote Bauernhäuser und gelbe Gutshäuser.

In einem Herrenhaus war ich einen Tag lang.
Mobilität ist ein Thema, worüber viel gesprochen wird. Ohne Mobilität kein Reiseblog:-)
Mit viel Freude habe ich über mobile Hühner recherchiert.

Die mobilen Hühner gehören Andrea und Andreas Reichenbach von der Baumschule Reichenbach, einem sympathischen Familienbetrieb im Säuliamt.
Ortsveränderungen bewegen auch innerlich.
Reisen und Aufenthalte an Orten, die inspirieren, bringen Farbe in den Alltag und öffnen Fenster für neue Sichtweisen.

Dabei muss man nicht unbedingt weit weg reisen – wichtig ist, dass man den ersten Schritt tut und sich beispielsweise für ein paar Tage ins B&B Schwalbenhof im Knonaueramt zurückzieht.
Gestern habe ich erstmals die Heizung eingeschaltet. Herbstwetter! Da erwacht die Lust auf Kastanien, Maroni. Ich mag einerseits “schnelle Rezepte”, anderseits gefallen mir Rezepte, die mich an eine Lebenssituation oder einen lieben Menschen erinnern.

Das Rezept für den Maronikuchen erhielt ich von meiner Bibliotheks-Kollegin Eva Schafroth 1993, als unsere Kinder noch zur Schule gingen und ich als Bibliothekarin arbeitete.
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«Alt werden kann ich später – Blog» erscheint unter den 100 besten Food Blogs im Bildband aus dem Callwey Verlag.
Hier finden Sie alle in den Blogbeiträgen erwähnten Rezepte zum Downloaden, thematisch und alphabetisch gegliedert.
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