Category: REISEN (Page 26 of 27)

Sehnsucht Irland

„Welches ist DEIN Land?“ Wenn ich diese Frage stelle, schauen mich einige verwirrt und fragend an. Andere verstehen sofort, nennen Kanada, Schweden, Indien oder Italien.

Mein Sehnsuchtsland war schon immer Irland. Warum, weiss ich nicht. Ich war erst vor einigen Jahren erstmals dort. Wir sind uns oft nicht bewusst, woraus die Stoffe unserer Träume gewoben sind. Kein Grund, ihnen nicht lustvoll nachzugehen.

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Der Winter verabschiedet sich

Heute war ich am Türlersee. Und habe erstmals im Leben gehört, wie es klingt, wenn Taucherli sich kraftvoll wie Eisbrecher durch eine dünne Eisdecke treiben.

Oder wie es klackst, wenn sie mit langen Beinen auf ihren Schwimmflossen über das Schritt für Schritt einbrechende Eis gehen.

Einen Moment lang sehen sie aus wie elegante Eisläufer, um gleich wieder plump ins Wasser zu platschen. Verschwunden sind die langen Beine.

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Handwerk in Salzburg

Wenn sich der Frühling meldet, kommt Reiselust auf – Lust auf Städtereisen.

Nicht immer möchte man auf ausgelatschten Touristentrampelpfaden eine Stadt kennenlernen. Erlebnisreicher wird es, wenn man eine Städtetour unter ein Thema stellt. Beispielsweise Löwen suchen in Belfort, Türen fotografieren in Rom oder Dublin, Fenster in Südfrankeich – oder Handwerker besuchen in Salzburg.

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Auf dem Wasser oder auf Bäumen?

“Auf dem Wasser oder auf Bäumen”, so lautete die Frage.

Floss oder Baumhütte?

Ich wollte auf die Bäume, meine Kollegin aufs Wasser.

Zum Übernachten.

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Uhudler und Kellerstöckl

Wer weiss, was Uhudler ist?

Ich kannte dieses Wort nicht, bevor ich das Burgenland bereiste.

 

Und ich wusste nicht, was man aus Uhudler alles machen kann.
Seine wechselhafte Geschichte  ist faszinierend und seine Zukunft unbestimmt.

Bestimmt aber ist die Landschaft, in der er zu finden ist, einen Besuch wert.
Ich bin Fan des Burgenlandes, des südöstlichsten Zipfels von Österreich.

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La Ciotat

Wer besucht schon auf einer Reise dem Mittelmeer entlang zwischen Marseille und Toulon La Ciotat? Man flaniert durch Sanary-sur-mer, wandelt im pittoresken Städtchen Cassis, dessen Name mich an Kir Royale erinnert, und Marseille sowieso – aber La Ciotat? Eine Handels- und Industriestadt mit grossen Kranen in der Hafenanlage.

Ich habe mich in La Ciotat verliebt.
Denn diese Stadt hat sich Authentizität bewahren können – trotz Touristenströmen.
“La Ciotat” ist Provenzalisch und heisst ganz einfach “die Stadt”.

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Pasta Happening

img_4046Alles begann mit einer Reise in die Emilia Romagna, wo ich bei “Uova e Farina” lernte, Tortellini um den kleinen Finger zu wickeln.

Reisen bedeutet für mich, Ideen nach Hause zu bringen. Reisen bringt Glitzern in den Alltag, auch lange nach der Reise.
Nach-Glitzern! Nachglitzern sollte man bewusst zelebrieren, immer mal wieder. Nachhaltigkeit des Reisens.

Freundschaft ist zusammen kochen. Lange schon wollten eine Freundin und ich zusammen Pasta machen, wie ich es in Italien gelernt hatte.

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Wiener Kaffeehauskultur

dsc05016Ich sitze allein in einem Café. Vor mir schmust ein Liebespaar hemmungslos, rechts tauschen zwei Freundinnen intime Geheimnisse aus und links fixiert mich ein Mann – wohin soll ich nur schauen? Wer kennt nicht solche Situationen, in denen man nicht weiss, wohin mit den Augen. Dabei könnte es doch so gemütlich sein!

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Beschwipste Kirschen

img_3946Alles begann mit einer Reise durch die Franche Comté. Es ist ein Katzensprung über die Grenze und schon ist man mitten im französischen Savoir vivre –was heisst: gut essen und trinken.
In der Markthalle in  Besançon  entdeckten wir eingelegte Kirschen in Einweckgläsern – neben wunderbaren Käsesorten, Wurstwaren, Gemüse und Wein. Später, als wir uns einen Apéro in einem kleinen, gemütlichen Restaurant genehmigten, torkelte eine solche beschwipste Kirsche, Griottine genannt, mit den Perlen im Crémant um die Wette. Sofort eilten wir zurück und ich erstand ein grosses Glas Griottines.

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Winterliches Wien

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Wien muss man einfach lieben. Wien hat seinen ganz eigenen Charme – auch im Winter, wenn die Wiener – anders als im Frühling – ihre Stadt für sich haben. Ich sitze gern stundenlang in Wiens weltberühmten Kaffeehäusern, beobachte die Menschen und schreibe in mein Notizbuch, das ich überallhin auf der Welt mitnehme.

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