Adventskalender 2017, 4. Dezember
Beim Fenster mit dem grünen Vogelkiosk fliegen Vögel manchmal in die Glasscheibe. Nun habe ich einen Ast mit Deko-Vögeln hingehängt.

Beim Fenster mit dem grünen Vogelkiosk fliegen Vögel manchmal in die Glasscheibe. Nun habe ich einen Ast mit Deko-Vögeln hingehängt.

In der Adventszeit sitze ich gern im Lavendelzimmer und stricke. Heute werde ich mit meinem Multifunktions-Schal fertig. Ich muss nur noch abketten und auf zwei Seiten je ein Stück zusammennähen.

Den Schal kann ich wie gewohnt um den Hals schlingen – oder in die “Ärmel” schlüpfen und eine Art Bolero tragen, um die Achselpartie warm zu halten.

Zum Glück hat mir Regina geholfen, das Winterfenster zu gestalten.

“Tee trinken und abwarten”, sagen die Engländer. Advent ist Abwarten bis Weihnachten.
Ich habe Eva einen Tee-Adventskalender kreiert. So kann sie sich jeden Abend bei ein einer Tasse Tee entspannen, in Ruhe den Advents-Blogbeitrag lesen und sich die Musik dazu anhören – Rituale tun gut.

Ich gebe es zu, ich kann nicht warten, bis das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet werden darf. Deshalb beginnen meine Kalender am 30. November.
Von nun an gibt es jeden Tag einen Kalender-Beitrag – bis Weihnachten.
Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten kennt jeder.

Aber die Stadt Bremen? Bremen ist vielfältig, bunt und interessant. Es gibt in der Stadt an der Weser viel zu entdecken, viele Geschichten zu erfahren und viele Abenteuer zu erleben.
Mit den roten Weihnachtssternen ging es mir wie mit den roten Geranien. Ich mochte sie nicht besonders, fand sie “bünzlig”.

Später gab es weisse Weihnachtssterne und die gefielen mir viel besser.
Eine Stadt authentisch entdecken kann man, indem man eine lebendige, sich entwickelnde Strasse auswählt, sie der ganzen Länge nach abschreitet, einzelne Läden und “Beizen” betritt und das Gespräch mit Anwohnern sucht.
Insbesondere einen Kultur- oder Kunsttrip nach Basel sollte man – statt in einem Museum – erst einmal in einer einzigen Strasse beginnen und intensiv wahrnehmen, wie die Stadt – nah bei ihren Bewohnern – pulsiert und tickt.

Weit ist es nicht bis zur Kartause Ittingen bei Frauenfeld im Kanton Thurgau.
Wozu dort übernachten, wenn man auch bald wieder zuhause wäre?
Reisen heisst für mich nicht Strecken überwinden, sondern Eintauchen in andere Kulturen, in besondere Stimmungen.
In der Kartause Ittingen herrscht eine einzigartige Stimmung, besonders während der Abend– und der Morgendämmerung.
Der Ort ist irgendwie durchtränkt von Geschichte und Geschichten. Gestern und heute vermischen sich.
Eigentlich-Tage sind Tage, an denen ich genau weiss, was ich tun sollte: Heute einen Artikel schreiben, putzen und im Garten arbeiten. Eigentlich.
Aber ich weiss, dass mir heute ein kreativer Nachmittag guttut. Ich darf!
Eigentlich-Tage sind Tage, an denen ich lustvoll NICHT tue, was ich eigentlich tun sollte.
Ich hatte vorgestern im Garten Hortensienblüten abgeschnitten.
Ich lasse Musik durch mein kleines Hexenhaus schallen, nehme den Korb mit den Hortensien, um mit dem Fotoapparat Motive zu suchen. Keine Foto ohne Hortensie!
Pro forma kommt auch ein Staublappen mit.
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