In den Wintermonaten gibt es im Reusstal oft Nebel, der die Landschaft verzaubert. Er schluckt Farben und Töne, schiebt verschiedene Silhouetten in unterschiedlichen Grautönen hintereinander und lässt Baumskelette zu mystischen Skulpturen werden.
In Ottenbach, im Park der Galerie Marlène, verzaubert der Nebel zeitgenössische Kunstwerke und impliziert: Jedes Kunstwerk ist ein Traum. Klein openArt ist ein Besuch wert.
11. Dezember 2016 bis 26. Februar 2017
Als Kind spielte ich Geige. Am so genannten “Frosch” des Bogens war Perlmutt eingearbeitet. Ich liebte das sanfte, pastellfarbene Schillern dieses Teils meines Instrumentes.
Etwas mulmig wird mir noch heute, wenn es vor der Haustüre poltert und laut an die Türe geklopft wird. Warum benutzt der Samichlaus eigentlich nie den Klingelknopf?
Wie so oft ist es ein Kinderbuch, das mich zum Denken anregt.
Es ist viele Jahre her. Ich war in einer ich-weiss-nicht-wo Stadt. Vor einem Laden war ein Korb aufgestellt, darin lagen Bären. Arme Ausverkauf-Bären. Offensichtlich hat sie niemand gewollt. Drei Franken die grossen, zwei Franken die kleinen.
Wenn es ruhiger wird auf dem Wasser und am Ufer des Bodensees, dann fliegen ganz besondere Urlaubsgäste ein. Rund 250.000 Vögel überwintern hier, unzählige machen auf ihrer langen Reise einen Zwischenhalt. Besonders gut lassen sich die
Autoren, die erfolgreich für Kinder schreiben, habe ich immer bewundert. Ein gutes Kinderbuch zu schreiben ist eine grosse Herausforderung – nicht zuletzt für Autoren, die bereits für Erwachsene publiziert haben. Für Kinder schreiben ist eine hohe Kunst. Sunil Mann, der preisgekrönte Krimiautor, wagte den Versuch mit seinem Debut-Roman für Kinder ab acht Jahren „Immer dieser Gabriel – Auch kleine Engel haben Träume“.
Manchmal, wenn ich allein wandern gehe oder eine Reise mit längeren Wartezeiten antrete, bereite ich mir einen Denkzettel vor. Diesen falte ich und stecke ihn in meine Hand- oder Hosentasche.
Die Adventszeit geniesse ich besonders. Ich beginne damit, dass ich am 1. Dezember den Putzteufel in die Ferien schicke, Prioritäten vorweihnachtlich setze und aus dem beruflichen Hamsterrad – so gut es geht – aussteige.
Eigentlich war es mal das “Velohüsli” für die Kinderfahrräder. Später sammelte sich Gerümpel aller Art – und wenn ich mal wieder Ordnung geschaffen habe, standen hier die Gartenwerkzeuge bereit und Behälter für Altglas, Grünabfuhr und Karton. Rein funktional.












